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Beschreibung
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Bei jeder Verbrennung entstehen neben Wärme und Licht
auch Brandgase. Die wesentlichsten Bestand-teile von Brandgasen sind in
erster Linie das unsichtbare, geruchlose und äußerst giftige
Kohlenmonoxid (CO), das geruchlose Gas Kohlendioxid (CO2) und
Schwefeldioxid (SO2) sowie Ruß als Schwebstoff. Bei
Kunststoffbränden (Ver-brennung von z.B. PVC) entstehen Chlorgase
(Blausäure HCN), die zusammen mit der Luftfeuchtigkeit und dem
Löschwasser Salzsäure (HCl) bilden. Zusätzlich können noch Ammoniak (NH3),
Stickoxide (NOx) und viele weitere Gase auftreten.
Zur Brandfrüherkennung werden immer häufiger Mehrkriterienmelder
eingesetzt. Der neue intelligente Brandmelder IRM-10 ermöglicht einen
Qualitätssprung bei der frühzeitigen und sicheren Brandfrüherken-nung.
Durch die Kombination von unterschiedlichen Sensoren mit verschie-denen
Detektionsverfahren für die Messung von z.B. Kohlendioxid,
Kohlenmonoxid, Stickoxide u.v.m. und eine sehr genaue
Lufttem-peraturmessung reagiert das System sehr empfindlich bei
gleichzeitiger Erhöhung der Fehlalarmsicher-heit. Somit kann ein Brand
in der Regel früher, genauer und sicherer festgestellt werden. Ein
interner Mi-kroprozessor ermittelt durch intelligente Algorithmen der
Sensorik mit sehr hoher Zuverlässigkeit die Brandwahrscheinlichkeit.
Optional kann der IRM-10 auch mit weiteren Sensoren bestückt werden.
Alle Meßwerte werden on-line über das Mobilfunknetz per GPRS und
TCP-Protokoll an die Sicherheitszentrale oder Leitwarte geschickt. Dies
sind z.B.:
- Temperatur (absolute Temperatur und Gradienten)
- CO-Messung
- NO-Messung
- HCI-Messung (s.o.)
- Batteriestatus (Kapazität)
Die Beurteilung der Gefahrenstufe als auch die Festlegung der
Alarmschwellen wird durch die Software der Überwachungszentrale bestimmt
und festgelegt. Damit kann jeder einzelne IRM-10/G individuell in der
Zentrale konfiguriert werden. Das realisierte Prinzip der
“Totmann-Schaltung" bei allen Verbindungsarten gewährleistet eine
absolute Funktionssicherheit des Systems mit Selbstüberwachung. |